Irina

Die Geschichte einer Zwangsarbeiterin und die Courage der Familie Leitz in Wetzlar

Sasha Colby erzählt von zwei beeindruckenden Frauen: ihrer Großmutter Irina, Zwangsarbeiterin in Nazi-Deutschland und Elsie Kühn-Leitz, die Widerstand leistete. mehr >>

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Bewertungen:
339 Seiten
Gebunden mit SU
1. Auflage 2025
ISBN 978-3-8251-5411-0

Verlag Urachhaus

Zitat
Sasha Colby haucht den ausgetretenen Pfaden der Literatur über den Zweiten Weltkrieg neues Leben ein. Sie kreiert eine lebendige, romanhafte Erzählung, in deren Zentrum die Themen Erinnerung und Familie stehen.
Publishers Weekly
Eine zarte, ergreifende und zutiefst humane Erkundung von Generationen, Erbe, Vermächtnis und weiblichem Überleben.
Kate Kennedy, BBC
Zitat
Autor:in
Sasha Colby ist Literaturhistorikerin und hat Theaterstücke und literaturgeschicht­liche Bücher verfasst. Außerdem leitet sie Kurse über kreatives Schreiben und Literarische Moderne an der Simon Fraser University Vancouver, in Oxford und Rom.

Dieter Fuchs
Foto: Katrin Roth-Fuchs
Dieter Fuchs
Übersetzer:in
Dieter Fuchs, geboren 1962 in Salzburg, war freier Musiker und Performer, bevor er ein Studium der Allgemeinen Rhetorik und Germanistik absolvierte und dann als freier Lektor für Buchverlage und Sachtext-Autor für Brockhaus tätig war.

Sasha Colby kombiniert in diesem autofiktionalen Roman zwei Zeitebenen: die 1940er-Jahre der Zwangsarbeit ihrer Großmutter bei der Firma Leitz und die Gegenwart, in der sie ihrer Großmutter in Gesprächen Stück für Stück Erinnerungspartikel abringt.

Dabei gelingt es ihr, die Geschichte dieser beiden so unterschiedlichen Frauen so zu erzählen, dass trotz der Schrecken, die sie erlebt haben, der Humor und die unbändige Lust am Leben nicht zu kurz kommen. Gleichzeitig schildert der Roman in bewegender Weise den Widerstand einer Industriellen-Familie gegen das Nazi-Regime, wie man es noch nicht gelesen hat.

Im Juni 1942 wird die Ukrainerin Irina Kylynych im Alter von 19 Jahren zur Zwangsarbeit in Nazi-Deutschland verschleppt. Dort gelingt es ihr, das Vertrauen von Dr. Elsie Kühn-Leitz, der Enkelin des Gründers der Leitz-Werke in Wetzlar, zu gewinnen, die sie als Angestellte in das Haus der Familie holt. Neben ihrem eigenen Schicksal erlebt Irina mit, wie Kühn-Leitz sich für das Wohl der Zwangsarbeiter einsetzt – und wegen ›übertriebener Menschlichkeit‹ in Gestapo-Haft gerät. Irina lernt in Wetzlar ihren späteren Mann kennen und wandert gemeinsam mit ihm nach Kanada aus. Jahrzehnte später begibt sich Sasha Colby, Irinas Enkelin, auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großmutter und beginnt allmählich, die überlieferte Geschichte mit historischen Recherchen zu verweben.

› Erzählt von zwei beeindruckenden Frauen
› Ein berührender Familien-Roman und zugleich ein faszinierendes Porträt der Familie Leitz
› Ausgezeichnet mit der Goldmedaille des Independent Publishing Book Awards in Kanada

 

Irina
Die Geschichte einer Zwangsarbeiterin und die Courage der Familie Leitz in Wetzlar
Übersetzt von Dieter Fuchs
1. Auflage 2025
Gebunden mit SU
339 Seiten
Format: 21.2 x 13.7 cm
ISBN 978-3-8251-5411-0
Verlag Urachhaus
Original Titel: The Matriyoshka Memoires
Original Verlag: ECW- Press, Toronto
Original Sprache: Englisch
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